Portrait photo of Julie Comparini

Foto: Astrid Nielsch

Julie Comparini

Altistin. Alte und Neue Musik. Spartenübergreifende Theaterprojekte.

"Explanation of Metaphors" bei Fugue for Thought

Ein toller Blog-Artikel über René Leibowitzs Werk Explanation of Metaphors ist gerade bei Fugue for Thought erschienen. Einen kleinen Ausschnitt der Live-Aufführung des Stücks können Sie auf meinem Audio page anhören, aber es lohnt sich durchaus, das Stück oder gleich die ganze CD -- "René Leibowitz Compositeur" -- bei iTunes oder als Doppel-CD zu kaufen.

* Fugue for Thought * CD bei jpc * CD bei Naxos

Cabaret Voltaire

Uraufführung einer neuen Operette von Peter Stangel (Musik) und Jürgen von Stenglin (Text)

Zürich, 1916: In der Stadt an der Limmat eröffnet in der Spiegelgasse ein Etablissement, das eine ganz neue, eigentümliche Kunstauffassung propagiert: Das Cabaret Voltaire spielt DADA

Gleichzeitig lebt auf der anderen Seite der Straße Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, im schweizerischen Exil – da sind Verwicklungen und Turbulenzen vorprogrammiert. Tristan Tzara und Lenin, James Joyce und eine schöne Bankierstochter, Liebe, Spionage, ein Graf und ein durchtriebener Butler – sie alle kommen vor im Ā»Cabaret VoltaireĀ«. Eine Huldigung an den Ort Zürich in einer Zeit, als seltsam verrückte Begegnungen möglich waren, ganz im Geiste der spöttischen, federleichten Werke Offenbachs und Weills.

Zusammen mit Dominik Wilgenbus als Erzähler und neun Sängern entführt die taschenphilharmonie vor den projizierten Bühnenbildern von Cornelia von Seidlein in eine Welt der irrend geistreichen Unterhaltung.

Uraufführung (halbkonzertant) am Sonnntag, dem 11. September 2016, 19:00 in der Alten Kongresshalle, Theresienhöhe 15, München.

Mit Adam Sanchez (Graf Emanuele di Pedroso), Julian Freibott (Hugo Ball), Andrea Lauren Brown (Monique-Fleur Schneidegger), Peter Pruchniewitz (Wladimir Lenin), Julie Comparini (Emmy Hennings), Giuolio Alvise Caselli (Tristan Tzara) u.a.

* Mehr Infos und Kartenreservierungen:

Webseite-Renovierungen

Diese Webseite wird bald überarbeitet. Bis die neue Version fertig ist kann es sein, daß manches vorübergehend nicht funktioniert oder nicht aktualisiert wird. Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns darauf, die neue Webseite bald präsentieren zu können!

Fifty Shades of Pay

Ist die EU eine WG oder eine Eigentümergemeinschaft? "Ich glaub', es hackt", das aktuelle Programm des Kölner Kabarettisten Robert Griess steckt voll rasanter Momente und komischer Figuren: Ob Weltverbesserer auf der Jagd nach Privilegien, Superreiche beim Spagat zwischen Steuerflucht und Charity-Tombola, oder die Angst des Künstlers vor der kreativen Prostitution - Griess' sympathisches Figurenpersonal kommt mitten aus der von Widersprüchen geprägten Gesellschaft. Wenn seine satirischen Charakterstudien in der Realität stranden, ist das in erster Linie saukomisch, aber eben bisweilen auch herzzerreißend und berührend! Neu in Griess Komik-Kabinett ist der schrägste Berater Deutschlands, Alfons von Ascheberg-Aldenhoven, der die Welt der Wirtschaft so absurd-komisch erklärt, dass jeder sie versteht.

Mit Robert Griess, dem Bremer Kaffeehaus-Orchester und der Sängerin Julie Comparini. Special Guest: Dr. Felix Patzelt - Physiker, forscht über die Mechanismen hinter den extremen Kursschwankungen im Börsenhandel. Einrichtung: Peter Schenk

Eintritt bei Austritt - zahlen Sie, soviel Sie wollen!
Kartenservice: 0421-36 30 19 70 oder unter anmeldung@arbeitnehmerkammer.de


* Mehr Infos

Poems of Love and the Rain / Games

Zwei Liederzyklen von Ned Rorem (USA) und Ian Wilson (Irland)

Julie Comparini – Mezzosopran und Yonit Kosovske – Klavier
Mit Projektionen des Medienkünstlers Piet Wessing

Poems of Love and the Rain feierte seine Weltpremiere 1965 im Metropolitan Museum in New York. Ned Rorems vertonte Gedichte von Emily Dickinson, W.H. Auden, E.E. Cummings u.a. gleichen einer poetischen Gefühlsrundreise. In Gamesverarbeitet der Komponist Ian Wilson Texte des serbischen Dichters Vasko Popa, der in surrealistischen Wortbildern seine Kriegserlebnisse verarbeitet hat (in englischer Übersetzung): "Dieser hat sich in ein Ohr verwandelt und und hört alles, was nicht gehört werden kann" (Zwischen Spielen).

Die beiden Liedzyklen vereinen unterschiedliche menschliche Extremerfahrungen; zarte Gefühle und überwältigende Gefühle, im Sinne des Wortes.

Die projektierten Bilder des Essener Medienkünstlers Piet Wessing begleiten die Lieder gleichsam als Bühnenbild. In der Werkgruppe Inferno spürt Wessing dem Faszinosum von Schreckensdarstellungen nach, einem Thema mit Tradition, zurückreichend in die Anfänge unserer Kunst- und Kulturgeschichte. In seinen Arbeiten überlagert er mit einer Technik, die dem Sampling heutiger Musikproduktion vergleichbar ist, Ausschnitte von Gemälden, Filmszenen, Presse- und Dokumentarfotografien.

Piet Wessing und der irische Komponist Ian Wilson sind beim Konzert anwesend.
Veranstalter: Arbeitnehmerkammer Bremen
Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Künste Bremen

Freitag, 11. September 2015, um 20.00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule für Künste, Fachbereich Musik, Dechanatsstraße 13-15, 28195 Bremen

Eintritt frei

* Mehr Infos * Piet Wessing * Yonit Kosovske

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