Header image

Julie Comparini

Altistin. Alte und Neue Musik.

Spartenübergreifende Theaterprojekte.

Multimedia-Liederabend mit Bildprojektionen im Rahmen der fotokunst Bremen.
Sonntag, den 1. Oktober 2017, 19:00
Kultursaal der Arbeitnehmerkamer, Bürgerstraße 1, 28195 Bremen

Foto: Library of Congress
Foto: Library of Congress

Das Unheimliche, was das Meer in seinen Tiefen verborgen hält und das von Zeit zu Zeit sichtbar an die Oberfläche treten lässt, wurde auf vielfältige Weise in der Romantik erfasst und facettenreich beschrieben.

Viele Märchen erzählen von geheimnisvollen, übernatürlichen und fantasievollen Wesen, die unter der Oberfläche zu finden seien. Diese verdeutlichen in abstrahierter Form das Unheil der Menschen, denn das Meer ist zugleich ein Ort ganz realer Gefahren.

Am Anfang auffallend poetisch und fantasievoll, wenn auch zugleich düster, verändern sich die Stücke dieses Liederabends hin zu realistischeren und vermenschlichten Bildern rund ums und aus dem Meer.

Andrea Lauren Brown, Manja Stephan, Anna Terterjan, Sopran
Nina Böhlke, Julie Comparini, Kerstin Stöcker, Alt
Barbara Kler, Klavier
Musikalische Leitung: Julie Comparini
Visuelle Gestaltung: Peter Schenk

Reservierungen: 0421-3 63 01-970 / anmeldung@arbeitnehmerkammer.de
Mehr Information

Diese Webseite ist endlich fertig renoviert worden! Mit einer neuen Gestaltung, neuen Fotos, Projektliste und Videos. Schauen Sie sich um und wenn irgendwas nicht funktioniert, gerne eine Mail an Julie Comparini schicken.

Foto © Felix Patzelt
Foto © Felix Patzelt

N.B. Viele Features funktionieren bei sehr antiquierten Browsern nicht oder nicht optimal. Falls Sie Internet Explorer 8, 9, oder früher benutzen, empfiehlt es sich sehr, auf einen aktuelleren Browser zu wechseln (nicht nur, um diese Seite besser zu benutzen, sondern auch ganz generell.) Wenn Sie eine aktuelle Version von Firefox, Chrome, Safari oder IE benutzen und trotzdem Probleme mit dieser Seite haben, lassen Sie uns das gerne wissen. Danke!

Die 7. Stadtteil-Oper
›Menuchims Reise‹

Die Stadtteil-Oper in Osterholz-Tenever bringt wieder einmal ein ganzes Quartier in Bewegung. Die neue Ausgabe der Oper auf dem ›Grünen Hügel‹ widmet sich dem Thema Auswanderung und dem Länderschwerpunkt USA.

Die Geschichte von ›Menuchims Reise‹ wurde adaptiert von dem Roman Hiob von Joseph Roth. Sie beginnt vor etwa 100 Jahren in einem kleinen ›Schtetl‹ in Osteuropa und erzählt von der jüdischen Familie Singer. In ihrer Heimat Russland leiden viele jüdische Familien unter Verfolgung und auch Armut. Nur in der Flucht nach Amerika sehen die Singers schließlich einen Ausweg aus den ärmlichen und bedrohten Verhältnissen. Doch für ihren jüngsten Sohn ist kein Platz in Amerika – der kleine Menuchim ist Epileptiker und nur gesunden Menschen ist eine Einreise in die USA gestattet. In ihrer Not entschließen sich die Singers, Menuchim in der Heimat zurückzulassen.

Der zweite Teil der Stadtteil-Oper spielt im Amerika der 1920er und -30er Jahre. Zunächst geht es der Familie gut, doch dann bricht in Europa Krieg aus. Ihr großer Sohn will als Soldat die russische Heimat verteidigen. Die heile Welt, die sich die Familie in New York aufgebaut hat, bricht zusammen. Immer mehr sorgen sie sich auch um den zurückgelassenen Menuchim. Tochter Mirjam ergreift die Initiative...

Mit der Musik von Gustav Mahler, Sergej Prokoview, George Gershwin sowie Erich Wolfgang Korngold, Erich Zeisl und anderen europäischen Komponisten, die in Amerika eine neue Heimat gefunden haben, stellen die vielen Akteure der Stadtteil-Oper erneut ein weltweit einzigartiges Werk auf die Beine. An die 90 Nationen leben gemeinsam in dem Stadtteil ganz im Osten Bremens – mittendrin die Probenräume der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Auch an der diesjährigen Stadtteil-Oper sind sie wieder alle beteiligt: die Schüler und Lehrer der Gesamtschule-Ost, die Frauen aus dem Mütterzentrum, die zahlreichen Bewohner aus dem Stadtteil und des Übergangswohnheims für Flüchtlinge sowie internationale Künstler.

Regie: Alexander Radulescu
Dirigentin: Barbara Rucha
Stimmbildnerin: Inka Neus
Maske und Kostüm: Christin Bokelmann
Bühnenbild: Sven Rose, Miriam Walter, Benedikt Jährling, Laura Baumann
Libretto: Lena Becker

Mit: Rafael Bruck (Mendel Singer), Julie Comparini (Deborah Singer), Pia Bohnert (Miriam Singer), Sheldon Baxter (Mac)
sowie SolistInnen, Chor und Orchester der Gesamtschule Bremen-Ost

Mehr darüber auf der Webseite der Deutschen Kammerphilharmonie
oder dem Stadtteil-Oper Blog der Gesamtschule Bremen-Ost

Foto © Felix Patzelt
Foto © Felix Patzelt

Bertolt Brecht gilt als einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Für die Umsetzung seiner Ideen suchte Brecht oft die Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern – und nicht nur in seinem bekanntesten musikalischen Werk »Die Dreigroschenoper« reflektieren die Protagonisten das Geschehen in Songs und Balladen. Viele seiner Texte beschäftigen sich mit Fragen über Anerkennung und Wertschätzung des Menschen. Im Liederabend »Auf ein Wort« stehen Brecht-Vertonungen von Paul Dessau und Hanns Eisler im Mittelpunkt, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Woraus bezieht der Mensch sein Selbstwertgefühl? Und wie ist eine Gesellschaft zu bewerten, in der die Wertschätzung des Menschen häufig fehlt?

Das Konzert findet in dem Alten Pumpwerk statt, einem besonderen Veranstaltungsort in dem ehemaligen Abwasser-Pumpwerk und heutigen Wasser-Museums in Bremen. Eine Museumsbesichtigung vor dem Konzert ist möglich - und zu empfehlen!

Julie Comparini, Gesang
Alexander Seemann, Klavier und Akkordeon
Felix Patzelt, Gitarre

10. Februar 2017, 20:00 (Einlass: 19:00)
Altes Pumpwerk
Salzburger Straße 12
28219 Bremen

Eintritt: €15 / €10 ermäßigt
Reservierungen: 0421 363636

Mehr Information

Wo ist ein Musikstil "beheimatet" und wie kann Musik Heimat definieren oder auch schaffen? In neun Filmen aus zehn Ländern zeigen Musiker*innen, wie verschiedene Traditionen verbinden oder auch gezielt kulturelle und gesellschaftliche Grenzen ausweiten können.

Während der Neuseeländer Hayden Chisholm in "Sound of Heimat" das zwiespältige Verhältnis der Deutschen zu ihrer Volksmusik erforscht (D 2012; Do. 26.1 / 19:30; Eröffnung m. Gästen; in Koop. mit der Arbeitnehmerkammer), zeigt "Blackhearts", wie Heavy Metal-Fans aus der ganzen Welt ihre seelische Heimat in Norwegen finden (NOR 2016, 83 Min., OmengU; 27.1. / 22:30). Crossover-Projekte und gezielte Umwandlungen musikalischer Traditionen können Berufszweige retten wie im pakistanischen Film "Song of Lahore" (USA 2015, OmengU; 27.1.), jahrhundertalte Geschichten über Kontinente hinweg wieder aktuell machen wie der südafrikanische Film "La Bohéme am Kap" (D 2015, OmU; ab 28.1. ), politische Bewegungen unterstützen wie der grönländische Film "Sumé - The Sound of a Revolution" (Grönland 2014, OmengU; ab 29.1.) und für Freiheit und ein friedliches Zusammenleben in Zeiten der Repression kämpfen wie im afrikanischen "Mali Blues" (D 2016, R: Lutz Gregor, OmU; ab 28.1.) oder im ägyptischen "Electro Chaabi" (Egypt/F 2013, OmU; 28.1. / 22:30). Dabei spielen die allgegenwärtige Globalisierung und fast die grenzenlosen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten eine zentrale Rolle wie die wahre Geschichte von "Presenting Princess Shaw" zeigt (ISR 2016, 80 Min., engl. OF; 29.1.).

Höhepunkt der Reihe ist die Premiere des 2016 neuvertonten, deutsch-indischen Stummfilms "Die Leuchte Asiens" aus dem Jahr 1925. Der preisgekrönte indische- und Weltmusiker Willy Schwarz und der junge Komponist Riccardo Castagnola verbinden klassische indische Musik mit zeitgenössischer elektronischer Klangkunst und schaffen somit eine Brücke zwischen Ländern und Zeiten (27.1. / 20:30; mit Livemusik; unterstützt durch die Indische Botschaft, Berlin).

Alle Filme und Veranstaltungen finden im Kommunalkino City46 in der Birkenstraße 1, 28195 Bremen statt. Mehr Infos zum Programm gibt es auf der MFF-Webseite.

Nach dem ich zu dem Artikel über René Leibowitz beim Blog "Fugue for Thought" beigetragen habe, war Alan noch weiter interessiert und hat mich gebeten, als Gast bei seinem Podcast aufzutreten! Wir reden (in englisch) über meinen musikalischen (und nicht-musikalischen) Hintergrund, über alte und neue Musik, das Stück "Explanation of Metaphors", die neue "Cabaret Voltaire"-Operette und das sonstige musikalische Leben. Es ist ein tolles Interview und Sie können es kostenlos via iTunes oder bei Fugue for Thought anhören.

Übrigens war die Uraufführung der Operette "Cabaret Voltaire" nicht nur ein Riesenerfolg, sie wurde auch auf Video mitgeschnitten. Um aus diesem einmaligen Material eine DVD zum Wieder-Anschauen und damit auch eine Dokumentation für die Nachwelt zu erstellen, muss es nur noch geschnitten werden. Dafür brauchen wir Hilfe! Die DVD wird nicht im Handel erscheinen, aber unter anderem als Crowdfunding-Dankeschön erhältlich sein. Klicken Sie auf dem Link unten, um dazu beizutragen.

Uraufführung einer neuen Operette von Peter Stangel (Musik) und Jürgen von Stenglin (Text)

Zürich, 1916: In der Stadt an der Limmat eröffnet in der Spiegelgasse ein Etablissement, das eine ganz neue, eigentümliche Kunstauffassung propagiert: Das Cabaret Voltaire spielt DADA!

Gleichzeitig lebt auf der anderen Seite der Straße Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, im schweizerischen Exil – da sind Verwicklungen und Turbulenzen vorprogrammiert. Tristan Tzara und Lenin, James Joyce und eine schöne Bankierstochter, Liebe, Spionage, ein Graf und ein durchtriebener Butler – sie alle kommen vor im »Cabaret Voltaire«. Eine Huldigung an den Ort Zürich in einer Zeit, als seltsam verrückte Begegnungen möglich waren, ganz im Geiste der spöttischen, federleichten Werke Offenbachs und Weills.

Zusammen mit Dominik Wilgenbus als Erzähler und neun Sängern entführt die taschenphilharmonie vor den projizierten Bühnenbildern von Cornelia von Seidlein in eine Welt der irrend geistreichen Unterhaltung.

Uraufführung (halbkonzertant) am Sonnntag, dem 11. September 2016, 19:00 in der Alten Kongresshalle, Theresienhöhe 15, München.

Mit Adam Sanchez (Graf Emanuele di Pedroso), Julian Freibott (Hugo Ball), Andrea Lauren Brown (Monique-Fleur Schneidegger), Peter Pruchniewitz (Wladimir Lenin), Julie Comparini (Emmy Hennings), Giuolio Alvise Caselli (Tristan Tzara) u.a.

Mehr Information auf der Webseite der taschenphilharmonie!

Foto © J. Marc Reichow
Foto © J. Marc Reichow

Ein toller Blog-Artikel (in englisch) über René Leibowitzs Werk Explanation of Metaphors ist gerade bei Fugue for Thought erschienen. Einen kleinen Ausschnitt der Live-Aufführung des Stücks können Sie auf meiner "Medien"-Seite anhören, aber es lohnt sich durchaus, das Stück oder gleich die ganze CD -- "René Leibowitz Compositeur" -- bei iTunes oder als Doppel-CD zu kaufen.

Ist die EU eine WG oder eine Eigentümergemeinschaft? "Ich glaub', es hackt", das aktuelle Programm des Kölner Kabarettisten Robert Griess steckt voll rasanter Momente und komischer Figuren: Ob Weltverbesserer auf der Jagd nach Privilegien, Superreiche beim Spagat zwischen Steuerflucht und Charity-Tombola, oder die Angst des Künstlers vor der kreativen Prostitution - Griess' sympathisches Figurenpersonal kommt mitten aus der von Widersprüchen geprägten Gesellschaft. Wenn seine satirischen Charakterstudien in der Realität stranden, ist das in erster Linie saukomisch, aber eben bisweilen auch herzzerreißend und berührend! Neu in Griess Komik-Kabinett ist der schrägste Berater Deutschlands, Alfons von Ascheberg-Aldenhoven, der die Welt der Wirtschaft so absurd-komisch erklärt, dass jeder sie versteht.

Mit Robert Griess, dem Bremer Kaffeehaus-Orchester und der Sängerin Julie Comparini. Special Guest: Dr. Felix Patzelt - Physiker, forscht über die Mechanismen hinter den extremen Kursschwankungen im Börsenhandel. Einrichtung: Peter Schenk

Eintritt bei Austritt - zahlen Sie, soviel Sie wollen!
Samstag, den 28. November 2015
Kultursaal der Arbeitnehmerkammer, Bürgerstrasse 1, Bremen
Kartenservice: 0421-36 30 19 70 oder unter anmeldung@arbeitnehmerkammer.de

Jacob a Labano fugiens
(Johann) Simon Mayr (1763 – 1845)
Leitung: Franz Hauk

Die langersehnte Aufnahme Jacob a Labano fugiens von Simon Mayr ist in Februar 2015 bei Naxos erschienen. Das opernhafte Oratorium erzählt von dem biblischen Patriarchen Jakob (Julie Comparini), der zusammen mit seinen Ehefrauen Leah (Andrea Lauren Brown) und Rachel (Gunhild Lang-Alsvik) vor seinem Schwiegervater Laban (Siri Thornhill) flieht. Während Leah versucht friedlich und optimistisch zu bleiben, schwanken Rachels Loyalitäten zwischen ihrem Vater und ihrem Ehemann. In einer taktisch und emotional zunehmend aussichtslosen Lage bereitet sich Jakob auf die Konfrontation mit dem rachsüchtigen Verfolger Laban.

Jacob a Labano fugiens war Mayrs erstes Oratorium und wurde 1791 für die Musikerinnen der Ospedale di Mendicanti in Venedig geschrieben. Dirigent Franz Hauk ist der führende "Wiederentdecker" Simon Mayrs und hat viele seiner Werke zum ersten Mal in unserer Zeit aufgeführt.

Die Aufnahme ist als CD bei allen üblichen Händlern, sowie von Naxos und als digitaler Download bei iTunes erhältlich.

archive