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Julie Comparini

Altistin. Alte und Neue Musik.

Spartenübergreifende Theaterprojekte.

Simon Vouet, Venus and Adonis
Simon Vouet, Venus and Adonis

Das Konzert Chants & Rechants erkundet die künstlerische Auseinandersetzung französischer Komponisten des 20. Jahrhunderts mit der reichen Tradition der Texte und Musik der französischen Renaissance.

Im Mittelpunkt stehen die Cinq rechants (1948) von Olivier Messiaen, deren musikalische Struktur an die chants (Strophen) und rechants (Refrains) in Claude LeJeunes 1603 Sammlung Le Printemps angelehnt. Diese Airs mesurées, von den welchen auch am Konzert erklingen, ertonten Texte auf Basis ihrer Silbenzahl statt in einer gleichbleibenden Taktart -- eine Technik, die Messiaen in den Cinq Rechants aufgegriffen und neu interpretiert hat. Zusammen mit den Six rondeaux für Stimme und Bratsche (1968) von Jean Berger illustriert das Programm den steten Dialog zwischen "alt" und "neu" die die europäische Musikgeschichte seit Jahrhunderten begleitet.

Konzept und Programm: Julie Comparini
Mit Julie Comparini (Alt), Yuko Hara (Viola), Bernhard Reichel (Laute)
Orchid Kammerchor
Musikalische Leitung: Keno Hankel

Samstag, den 21. September 2024, 20:00
Probsteikirche St. Johann
Klosterkirchenstraße, 28195 Bremen

Sonntag, den 22. September 2024, 19:00
Klosterkirche Lilienthal
Klosterstraße 14, 28865 Lilienthal

Bild: ©Cosima Hanebeck
Bild: ©Cosima Hanebeck

Die Veröffentlichung der CD Pone spes in planctu amaro wird mit einer Launch-Party in Bremen gefeiert:

Donnerstag, den 14. März 2024, 19:00
Haus Hirschfeld
Adelenstraße 68
28239 Bremen

Das ist unsere Dankeschön an alle, die diese Produktion ermöglicht haben, und eine Möglichkeit, Leonardas wunderschöne Musik näher kennen zu lernen. Bei Sekt und Häppchen können Sie mit den MusikerInnen plaudern, mehr über die Produktion und den Entehungsprozess lernen und natürlich auch CDs erwerben.

Über das Bremer Label arcantus wird die CD ab Anfang März im Handel sowie über alle gängige digitale und Streaming-Dienste erhältlich sein.

Sie können physische CDs auch bei Julie Comparini direkt bestellen: Schicken Sie eine Mail an julie (at) juliecomparini (dot) com mit Liefer- und Rechnungsadresse und der gewünschte Anzahl der CDs. Sie bekommen eine Rechnung, die Sie per Überweisung oder PayPal bezahlen können, und Ihre CDs in der Post. Eine CD kostet € 18 inklusiv Porto in Deutschland.

Interview mit Julie Comparini über Leonarda
CD-Information
arcantus-label

Gestaltung: Dagmar Puzberg
Gestaltung: Dagmar Puzberg

Es ist endlich so weit! Die langersehnte CD Pone spes in planctu amaro ist angekommen. Aufgenommen als Koproduktion mit Radio Bremen von der preisgekrönten Tonmeisterin Renate Wolter-Seevers (1959-2022), die CD enthält sechs Solo-Motetten und zwei Violinsonaten der barocken Komponistin Isabella Leonarda, von Julie Comparini gesungen und einem Ensemble virtuosen Bremer Barock-ExpertInnen gespielt.

Trotz der hohen Qualität von Leonardas Kompositionen bleiben die meisten ihrer Werke zu Unrecht unbekannt. So erklingen mehrere Stücke dieses Programms zum ersten Mal in mehr als drei hundert Jahren wieder.

Die offizielle Veröffentlichung mit Vertrieb und Digital-Download durch das Bremer Label Arcantus kommt bald. Bis dann ist die CD als Vorab-Exemplar bei Julie Comparini erhältlich. Schicken Sie eine Mail an julie (at) juliecomparini (dot) com mit Liefer- und Rechnungsadresse und der gewünschte Anzahl der CDs. Sie bekommen eine Rechnung, die Sie per Überweisung oder PayPal bezahlen können, und Ihre CDs in der Post. Eine CD kostet € 18 inklusiv Porto in Deutschland.

Interview mit Julie Comparini über Leonarda
CD-Information

Foto: Felix Patzelt
Foto: Felix Patzelt

In Zusammenhang mit dem Debut-Konzert des Isabella-Leonarda-Projekts Pone spes in planctu amaro hat die taz ein tolles Interview zwischen Benno Schirrmeister und Julie Comparini am 20. September 2023 veröffentlicht:

Julie Comparini über Barockkomponistin Isabella Leonarda

(Um Mißverständnisse zu vermeiden: Die Schlagzeile drückt ein Thema aus, das in Leonardas Texte immer wieder vorkommt und nicht meine persönliche Ansicht! Die ursprüngliche Schlagzeile war "Das Ausmaß an schwelgendem Masochismus ist bemerkenswert", was ich persönlich toll fand, aber sie war offensichtlich zu lang.)

Das Konzert findet am Samstag, den 23. September im Sendesaal Bremen statt.
Hier finden Sie mehr Information und können Karten reservieren.

Foto: Cosima Hanebeck
Foto: Cosima Hanebeck

Während ihrer 68 Jahre im Collegio di Sant-Orsola in Novara komponierte Isabella Leonarda über 200 Werke in zwanzig gedruckten herausgegebenen Sammlungen. Geboren in eine adelige Familie 1620 in Novara trat sie mit 16 Jahren den Ursulinen bei, wo sie 1686 zur Madre superior und 1693 zur Madre vicaria ernannt wurde. Sie gilt als eine der produktivsten Komponistinnen der norditalienischen Musik des 16. und 17. Jahrhunderts.

Ihre zirka 100 Solometten verbinden technische Virtuosität mit einem höchstpersönlichen Ausdruck tiefen Glaubens. Sie basieren häufig auf eigens gedichtete lateinische Texte, die einen faszinierenden Einblick sowohl in Leonardas sehr bildhaft und persönifizierte Glaubenswelt als auch das umfassende theologische Kontext eines barocken Nonnenklosters gewähren.

Trotz der hohen Qualität ihrer Kompositionen bleiben die meisten ihrer Werke zu Unrecht unbekannt und nur verhältnismäßig wenige sind aufgenommen oder in modernen Ausgaben erhältlich. So erklingen mehrere Stücke dieses Programms zum ersten Mal in mehr als drei hundert Jahren wieder.

Samstag, den 23. September 2023, 20:00
Sendesaal, Bürgermeister-Spitta-Allee 45, 28329 Bremen
Mehr Information und Tickets

Bild: Sara Förster
Bild: Sara Förster

Mit zwei Konzerten in Bremen zieht das Watershed-Projekt nun nach Deutschland. Im Programm Sea-Sounds wird Watershed zusammen mit dem Liederzyklus Sea Pictures von Edward Elgar, Lesungen der dazugehörigen Texten in den deutschen Übersetzung von Schirin Nowrousian und Bertram Kottmann sowie eine Lichtinstallation der Bremer Künstlerin Sara Förster präsentiert.

Elgars Sea Pictures, in Jahr 1899 veröffentlicht, thematisiert das Leben auf und um das Meer zu seiner Zeit: Die Sehnsucht nach Weite und Freiheit, die überwältige Bewunderung des Meeres als Schöpfung Gottes, und die stets verändernden Gezeiten und Stimmungen als Spiegel der menschlichen Seele. Zusammen mit Watershed bildet das Programm somit eine Verbindung zu als auch eine Loslassung von der poetisch- musikalischen Tradition der natur- und umweltbezogenen Metaphern menschlicher Emotionen.

Mittwoch, den 22. Juni, 23:00, Kulturkirche Bremen
Sonntag, den 25. Juni, 19:00, Stadtkirche Bremen-Vegesack

Foto: operasilens
Foto: operasilens

Schon vor vielen Jahren hat die historische Aufführungspraxis von barocken Opernwerken Einzug in die Opernwelt gehalten. Inszenierungen der Opern von Händel, Rameau, Cavalli oder Purcell haben ihren festen Platz in der europäischen Festival- und Opernlandschaft. Zunehmend setzt sich dabei auch das Wissen darum durch, dass die Affektdramaturgie der Barockoper auch von einem szenisch genau abgestimmten Gestenspiel begleitet wurde.

Im Rahmen einer einmonatigen Forschungsresidenz in dem Fleetstreet-Theater hat sich das Musik-Performance-Trio Marta Kowalczuk (Komposition), Lutz Rademacher (musikal. Leitung) und Hans-Jörg Kapp (Szene) die Frage gestellt, inwiefern die historische Gestensprache des Barock Impulse für ein aktuelles affektgeleitetes und performatives Musiktheater sein könnte. Die Arbeitsergebnisse zeigt das Trio in einer Werkstattpräsentation zur Workout-Time am Dienstag, dem 28. Feb. um 17:00 Uhr. Es singen und musizieren Julie Comparini (Alt), Kerstin Dietl (Sopran), Jürgen Groß (Violine) und Lutz Rademacher (Continuo). Danach stellt sich das Affekt_Geste-Team bei Brot und Wein gern den Fragen des Publikums.

Die Residenz ist eine Zwischenetappe auf dem Weg zu einer szenischen Händel-Produktion, die im kommenden Jahr in Hamburg entstehen soll.

Dienstag, den 28. Februar 2023, 17:00
Fleetstreet Theater, Admiralitätsstrasse 71, 20459 Hamburg
Eintritt: € 5,-
Kontakt: office@operasilens.de, Tel: 0172 4993344
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Foto: Leonardi Archiv
Foto: Leonardi Archiv

Während ihrer 68 Jahre im Collegio di Sant-Orsola in Novara komponierte Isabella Leonarda über 200 Werke in zwanzig gedruckten herausgegebenen Sammlungen. Geboren in eine adelige Familie 1620 in Novara trat sie mit 16 Jahren den Ursulinen bei, wo sie 1686 zur Madre superior und 1693 zur Madre vicaria ernannt wurde. Sie gilt als eine der produktivsten Komponistinnen der norditalienischen Musik des 16. und 17. Jahrhunderts.

Ihre zirka 100 Solometten verbinden technische Virtuosität mit einem höchstpersönlichen Ausdruck tiefen Glaubens. Sie basieren häufig auf eigens gedichtete lateinische Texte, die einen faszinierenden Einblick sowohl in Leonardas sehr bildhaft und persönifizierte Glaubenswelt als auch das umfassende theologische Kontext eines barocken Nonnenklosters gewähren.

Samstag, den 26. November 2022, 16:00
Galleri Athene, Grønland 57, 3045 Drammen, Norwegen
Im Rahmen der Konzertreihe Kvinneligespor
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Foto: ©Peter Schenk
Foto: ©Peter Schenk

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 18. Juni 2022 gibt es eine besondere Open-Air-Veranstaltung am Vegesacker Hafen in Bremen-Nord. Anlässlich der Hafengründung im Jahr 1622 wird rund um den mit geheimnisvollen Objekten inszenierten und illuminierten Hafen festliche und nächtliche Musik aus der Renaissance- und Barockzeit sowie sphärische Eigenkompositionen des Jazz-Pianisten Jens Schöwing. Mit etwas Glück erscheinen sogar manche geheimnisvolle Hafengeister. Mit dem historischen Blasmusikensemble Hanse Pfeyfferey und einem Vokalensemble unter der Leitung von Julie Comparini. Konzept und Regie: Peter Schenk.
Samstag, den 18. Juni 2022, 23:00, Vegesacker Hafen
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Bild: ©Tom Honan
Bild: ©Tom Honan

Der irische NearFM Podcast, aufgenommen in Zusammenhang mit dem Sundays At Noon concert mit Watershed und den Hermit Songs in der Hugh Lane Gallery in Dublin, wird am Dienstag, den 31. Mai 2022 um 14:00 GMT (15:00 in Deutschland) live gestreamt:

NearFM Podcast Livestream

Nach dem Livestream wird der Podcast weiterhin hier aufrufbar sein:

NearFM Podcast Archive

Umrahmt von Aufnahmen von dem Konzert am 6. März und Lesungen aus Jessica Browns Buch And Say reden die Pianistin und Initiatorin von dem Watershed-Projekt, Yonit Kosovske, die Schriftstellerin Jessica Brown, auf deren Gedichte Watershed vertont wurde, und Sängerin Julie Comparini über die Entstehung einer neuen Komposition und die Erfahrungen und Inspirationen, die sie auf der künstlerischen Laufbahn begleitet haben.

Die CD zu Watershed ist weiterhin über den Vertrieb von Now and Then Media als CD oder Digital-Download erhältlich.

Bild: ©Tom Honan
Bild: ©Tom Honan

Das Konzert Lough Derg 1 & 2 mit den Hermit Songs von Samuel Barber, dem neuen Liederzyklus Watershed von Ailís Ní Ríain und Lesungen von Jessica Brown aus ihrem Buch And Say in der Hugh Lane Gallery in Dublin wurde auf Video aufgenommen und ist nun auf YouTube zu sehen:

Sundays At Noon Concert Catch-Up

Die Uraufführrung von Watershed fand am 1. März 2022 in St Mary's Cathedral in Limerick, Irland, statt. Es folgten weitere wunderbare Auftritte durch ganz Irland, von denen manche ebenfalls auf Video aufgenommen wurden, z.B. dieser an der Maynooth University:

Maynooth Music Lunchtime Concert, 10. March 2022

Außerdem waren Komponistin Ailís Ní Ríain, Schriftstellerin Jessica Brown, Altistin Julie Comparini sowie die Pianistin und Initiatorin des Projekts, Yonit Kosovske, zu Gast bei Podcasts der irischen Radiosendern Near FM, RTÉ Lyric FM und des Contemporary Music Centre in Dublin. Sie gewähren einen faszinierenden Einblick in die kreativen und kollaborativen Prozesse, aus denen dieses Projekt geboren wurde.

Die CD zu Watershed ist weiterhin über den Vertrieb von Now and Then Media als CD oder Digital-Download erhältlich.

Bild: ©Wolodymyr Smishkewych
Bild: ©Wolodymyr Smishkewych

Nach dem CD-Launch in November 2021 geht der Liederzyklus Watershed, komponiert 2020 von Ailís Ní Ríain für Julie Comparini und die Pianistin Yonit Kosovske, auf Tournee in Irland.

Die Uraufführrung des Werks findet am 1. März 2022 in St Mary's Cathedral in Limerick, Irland, statt. Weitere Konzerte in Galway, Mountshannon, Dublin, Clonmel, Maynooth und Kilkenny folgen.

In den meisten Konzerten wird Watershed zusammen mit den Hermit Songs von Samuel Barber präsentiert, die Gedichte von mittelalterlichen Mönchen und Pilgern um Lough Derg in Donegal vertonen. So baut sich eine Brücke zu dem "anderen" Lough Derg nahe Limerick, dessen Gewässer und Landschaften in Watershed thematisiert werden.

Die CD zu Watershed ist über den Vertrieb von Now and Then Media als CD oder Digital-Download erhältlich.

Mehr Informationen gibt es unter den Links in diesem Text oder unter der Rubrik Kalender.

Bild: ©Simon Brown
Bild: ©Simon Brown

Nach einigen Pandemie-bedingten Verschiebungen konnte der Liederzyklus Watershed, komponiert in 2020 von Ailís Ní Ríain für Julie Comparini und Pianistin Yonit Kosovske, endlich auf CD aufgenommen werden. Die Aufnahme ist ab sofort über den Vertrieb von Now and Then Media als CD oder Digital-Download erhältlich.

Aufgenommen in August 2021 in Pine Valley Studio in Killaloe, Irland, die CD enthält zusammen mit dem Liederzyklus Lesungen von Jessica Brown aus ihrer Gedichtensammlung And Say, aus welcher die Texte zu Watershed ausgewählt wurden. Die Gedichten reflektieren über den irischen See Lough Derg in der Nähe von Limerick, sowie andere Gewässer in Irland. Diese Landschaften und Gewässer selbst werden in Form von Feldaufnahmen auf der Aufnahme hörbar.

Die Konzertpremiere von Watershed wird am 1. März 2022 in Limerick, Irland stattfinden.

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