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Foto © Felix Patzelt
Foto © Felix Patzelt

Bertolt Brecht gilt als einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Für die Umsetzung seiner Ideen suchte Brecht oft die Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern – und nicht nur in seinem bekanntesten musikalischen Werk »Die Dreigroschenoper« reflektieren die Protagonisten das Geschehen in Songs und Balladen. Viele seiner Texte beschäftigen sich mit Fragen über Anerkennung und Wertschätzung des Menschen. Im Liederabend »Auf ein Wort« stehen Brecht-Vertonungen von Paul Dessau und Hanns Eisler im Mittelpunkt, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Woraus bezieht der Mensch sein Selbstwertgefühl? Und wie ist eine Gesellschaft zu bewerten, in der die Wertschätzung des Menschen häufig fehlt?

Das Konzert findet in dem Alten Pumpwerk statt, einem besonderen Veranstaltungsort in dem ehemaligen Abwasser-Pumpwerk und heutigen Wasser-Museums in Bremen. Eine Museumsbesichtigung vor dem Konzert ist möglich - und zu empfehlen!

Julie Comparini, Gesang
Alexander Seemann, Klavier und Akkordeon
Felix Patzelt, Gitarre

10. Februar 2017, 20:00 (Einlass: 19:00)
Altes Pumpwerk
Salzburger Straße 12
28219 Bremen

Eintritt: €15 / €10 ermäßigt
Reservierungen: 0421 363636

Mehr Information

Wo ist ein Musikstil "beheimatet" und wie kann Musik Heimat definieren oder auch schaffen? In neun Filmen aus zehn Ländern zeigen Musiker*innen, wie verschiedene Traditionen verbinden oder auch gezielt kulturelle und gesellschaftliche Grenzen ausweiten können.

Während der Neuseeländer Hayden Chisholm in "Sound of Heimat" das zwiespältige Verhältnis der Deutschen zu ihrer Volksmusik erforscht (D 2012; Do. 26.1 / 19:30; Eröffnung m. Gästen; in Koop. mit der Arbeitnehmerkammer), zeigt "Blackhearts", wie Heavy Metal-Fans aus der ganzen Welt ihre seelische Heimat in Norwegen finden (NOR 2016, 83 Min., OmengU; 27.1. / 22:30). Crossover-Projekte und gezielte Umwandlungen musikalischer Traditionen können Berufszweige retten wie im pakistanischen Film "Song of Lahore" (USA 2015, OmengU; 27.1.), jahrhundertalte Geschichten über Kontinente hinweg wieder aktuell machen wie der südafrikanische Film "La Bohéme am Kap" (D 2015, OmU; ab 28.1. ), politische Bewegungen unterstützen wie der grönländische Film "Sumé - The Sound of a Revolution" (Grönland 2014, OmengU; ab 29.1.) und für Freiheit und ein friedliches Zusammenleben in Zeiten der Repression kämpfen wie im afrikanischen "Mali Blues" (D 2016, R: Lutz Gregor, OmU; ab 28.1.) oder im ägyptischen "Electro Chaabi" (Egypt/F 2013, OmU; 28.1. / 22:30). Dabei spielen die allgegenwärtige Globalisierung und fast die grenzenlosen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten eine zentrale Rolle wie die wahre Geschichte von "Presenting Princess Shaw" zeigt (ISR 2016, 80 Min., engl. OF; 29.1.).

Höhepunkt der Reihe ist die Premiere des 2016 neuvertonten, deutsch-indischen Stummfilms "Die Leuchte Asiens" aus dem Jahr 1925. Der preisgekrönte indische- und Weltmusiker Willy Schwarz und der junge Komponist Riccardo Castagnola verbinden klassische indische Musik mit zeitgenössischer elektronischer Klangkunst und schaffen somit eine Brücke zwischen Ländern und Zeiten (27.1. / 20:30; mit Livemusik; unterstützt durch die Indische Botschaft, Berlin).

Alle Filme und Veranstaltungen finden im Kommunalkino City46 in der Birkenstraße 1, 28195 Bremen statt. Mehr Infos zum Programm gibt es auf der MFF-Webseite.

Nach dem ich zu dem Artikel über René Leibowitz beim Blog "Fugue for Thought" beigetragen habe, war Alan noch weiter interessiert und hat mich gebeten, als Gast bei seinem Podcast aufzutreten! Wir reden (in englisch) über meinen musikalischen (und nicht-musikalischen) Hintergrund, über alte und neue Musik, das Stück "Explanation of Metaphors", die neue "Cabaret Voltaire"-Operette und das sonstige musikalische Leben. Es ist ein tolles Interview und Sie können es kostenlos via iTunes oder bei Fugue for Thought anhören.

Übrigens war die Uraufführung der Operette "Cabaret Voltaire" nicht nur ein Riesenerfolg, sie wurde auch auf Video mitgeschnitten. Um aus diesem einmaligen Material eine DVD zum Wieder-Anschauen und damit auch eine Dokumentation für die Nachwelt zu erstellen, muss es nur noch geschnitten werden. Dafür brauchen wir Hilfe! Die DVD wird nicht im Handel erscheinen, aber unter anderem als Crowdfunding-Dankeschön erhältlich sein. Klicken Sie auf dem Link unten, um dazu beizutragen.

Uraufführung einer neuen Operette von Peter Stangel (Musik) und Jürgen von Stenglin (Text)

Zürich, 1916: In der Stadt an der Limmat eröffnet in der Spiegelgasse ein Etablissement, das eine ganz neue, eigentümliche Kunstauffassung propagiert: Das Cabaret Voltaire spielt DADA!

Gleichzeitig lebt auf der anderen Seite der Straße Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, im schweizerischen Exil – da sind Verwicklungen und Turbulenzen vorprogrammiert. Tristan Tzara und Lenin, James Joyce und eine schöne Bankierstochter, Liebe, Spionage, ein Graf und ein durchtriebener Butler – sie alle kommen vor im »Cabaret Voltaire«. Eine Huldigung an den Ort Zürich in einer Zeit, als seltsam verrückte Begegnungen möglich waren, ganz im Geiste der spöttischen, federleichten Werke Offenbachs und Weills.

Zusammen mit Dominik Wilgenbus als Erzähler und neun Sängern entführt die taschenphilharmonie vor den projizierten Bühnenbildern von Cornelia von Seidlein in eine Welt der irrend geistreichen Unterhaltung.

Uraufführung (halbkonzertant) am Sonnntag, dem 11. September 2016, 19:00 in der Alten Kongresshalle, Theresienhöhe 15, München.

Mit Adam Sanchez (Graf Emanuele di Pedroso), Julian Freibott (Hugo Ball), Andrea Lauren Brown (Monique-Fleur Schneidegger), Peter Pruchniewitz (Wladimir Lenin), Julie Comparini (Emmy Hennings), Giuolio Alvise Caselli (Tristan Tzara) u.a.

Mehr Information auf der Webseite der taschenphilharmonie!

Foto © J. Marc Reichow
Foto © J. Marc Reichow

Ein toller Blog-Artikel (in englisch) über René Leibowitzs Werk Explanation of Metaphors ist gerade bei Fugue for Thought erschienen. Einen kleinen Ausschnitt der Live-Aufführung des Stücks können Sie auf meiner "Medien"-Seite anhören, aber es lohnt sich durchaus, das Stück oder gleich die ganze CD -- "René Leibowitz Compositeur" -- bei iTunes oder als Doppel-CD zu kaufen.

Ist die EU eine WG oder eine Eigentümergemeinschaft? "Ich glaub', es hackt", das aktuelle Programm des Kölner Kabarettisten Robert Griess steckt voll rasanter Momente und komischer Figuren: Ob Weltverbesserer auf der Jagd nach Privilegien, Superreiche beim Spagat zwischen Steuerflucht und Charity-Tombola, oder die Angst des Künstlers vor der kreativen Prostitution - Griess' sympathisches Figurenpersonal kommt mitten aus der von Widersprüchen geprägten Gesellschaft. Wenn seine satirischen Charakterstudien in der Realität stranden, ist das in erster Linie saukomisch, aber eben bisweilen auch herzzerreißend und berührend! Neu in Griess Komik-Kabinett ist der schrägste Berater Deutschlands, Alfons von Ascheberg-Aldenhoven, der die Welt der Wirtschaft so absurd-komisch erklärt, dass jeder sie versteht.

Mit Robert Griess, dem Bremer Kaffeehaus-Orchester und der Sängerin Julie Comparini. Special Guest: Dr. Felix Patzelt - Physiker, forscht über die Mechanismen hinter den extremen Kursschwankungen im Börsenhandel. Einrichtung: Peter Schenk

Eintritt bei Austritt - zahlen Sie, soviel Sie wollen!
Samstag, den 28. November 2015
Kultursaal der Arbeitnehmerkammer, Bürgerstrasse 1, Bremen
Kartenservice: 0421-36 30 19 70 oder unter anmeldung@arbeitnehmerkammer.de

Zwei Liederzyklen von Ned Rorem (USA) und Ian Wilson (Irland)

Julie Comparini – Mezzosopran und Yonit Kosovske – Klavier
Mit Projektionen des Medienkünstlers Piet Wessing

Poems of Love and the Rain feierte seine Weltpremiere 1965 im Metropolitan Museum in New York. Ned Rorems vertonte Gedichte von Emily Dickinson, W.H. Auden, E.E. Cummings u.a. gleichen einer poetischen Gefühlsrundreise. In Games verarbeitet der Komponist Ian Wilson Texte des serbischen Dichters Vasko Popa, der in surrealistischen Wortbildern seine Kriegserlebnisse verarbeitet hat (in englischer Übersetzung): "Dieser hat sich in ein Ohr verwandelt und und hört alles, was nicht gehört werden kann" (Zwischen Spielen).

Die beiden Liedzyklen vereinen unterschiedliche menschliche Extremerfahrungen; zarte Gefühle und überwältigende Gefühle, im Sinne des Wortes.

Die projektierten Bilder des Essener Medienkünstlers Piet Wessing begleiten die Lieder gleichsam als Bühnenbild. In der Werkgruppe Inferno spürt Wessing dem Faszinosum von Schreckensdarstellungen nach, einem Thema mit Tradition, zurückreichend in die Anfänge unserer Kunst- und Kulturgeschichte. In seinen Arbeiten überlagert er mit einer Technik, die dem Sampling heutiger Musikproduktion vergleichbar ist, Ausschnitte von Gemälden, Filmszenen, Presse- und Dokumentarfotografien.

Piet Wessing und der irische Komponist Ian Wilson sind beim Konzert anwesend.
Veranstalter: Arbeitnehmerkammer Bremen
Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Künste Bremen

Freitag, 11. September 2015, 20.00 Uhr
Konzertsaal der Hochschule für Künste, Fachbereich Musik
Dechanatsstraße 13-15, 28195 Bremen

Eintritt frei

Jacob a Labano fugiens
(Johann) Simon Mayr (1763 – 1845)
Leitung: Franz Hauk

Die langersehnte Aufnahme Jacob a Labano fugiens von Simon Mayr ist in Februar 2015 bei Naxos erschienen. Das opernhafte Oratorium erzählt von dem biblischen Patriarchen Jakob (Julie Comparini), der zusammen mit seinen Ehefrauen Leah (Andrea Lauren Brown) und Rachel (Gunhild Lang-Alsvik) vor seinem Schwiegervater Laban (Siri Thornhill) flieht. Während Leah versucht friedlich und optimistisch zu bleiben, schwanken Rachels Loyalitäten zwischen ihrem Vater und ihrem Ehemann. In einer taktisch und emotional zunehmend aussichtslosen Lage bereitet sich Jakob auf die Konfrontation mit dem rachsüchtigen Verfolger Laban.

Jacob a Labano fugiens war Mayrs erstes Oratorium und wurde 1791 für die Musikerinnen der Ospedale di Mendicanti in Venedig geschrieben. Dirigent Franz Hauk ist der führende "Wiederentdecker" Simon Mayrs und hat viele seiner Werke zum ersten Mal in unserer Zeit aufgeführt.

Die Aufnahme ist als CD bei allen üblichen Händlern, sowie von Naxos und als digitaler Download bei iTunes erhältlich.

Das 2. Musikfilmfestival Bremen widmet sich den Rebellionen und der Revolution im Kontext von Musik und Musikfilm.
Die weitreichende Macht der Musik als politische oder verändernde Kraft ist bekannt. Auch innerhalb der Musik gibt es immer einzelne Personen, die die Grenzen ihres Genres erweitert haben: John Cage (JOURNEYS IN SOUND) hat nicht nur die Grenzen der klassischen Musik sondern auch jene zwischen Musik, Lärm, Stille und Zufallsgeräuschen gesprengt. Sein Einfluss zeigt sich zum Beispiel in dem grenzüberschreitenden Akkordeonspiel von Kimmo Pohjonen (SOUNDBREAKER), dem unklassifizierbaren Popstil von Björk (BIOPHILIA) oder der stillen Pionierarbeit von Lisa Gerrard (SANCTUARY). Eine einzelne Person kann ihre Musik als politische Botschaft nutzen, wie Mercedes Sosa (DIE STIMME LATEINAMERIKAS) oder Kathleen Hanna (THE PUNK SINGER), und sogar ein einzelnes Musikstück kann re-interpretiert werden um Rebellion auf unterschiedliche Weise zu unterstützen (FOLLOWING THE NINTH). Oder ein Kind kann durch seinen Wunsch, Musik zu lernen, gegen die Eltern und die Geheimhaltung in der Familie rebellieren, wie der kleine Junge in FINN UND DIE MAGIE DER MUSIK. Auch Filme über Musik und Musiker selbst können in ihrem Genre revolutionär sein, wie in der expressionistischen Phantasiewelt in ORLACS HÄNDE oder die experimentell-allegorische Neuinterpretation der Lebensgeschichte Franz Liszts in LISZTOMANIA.

Mit Live-Auftritten und Stummfilmbegleitung von Julie Comparini (Gesang), Ezzat Nashashibi (Klavier), Isabel Lipthay (Gesang, Interview), Hans-Christoph Hartmann (Saxophon), Christian Meyer (Klavier, Perkussion) und Schüler von Matthias Fooken (Geige) an der Casa della Musica.

2.Musikfilmfestival Bremen
22.-28. Januar 2015
City46 - Kommunalkino Bremen
Birkenstraße 1, 28195 Bremen

Julie Comparini und Alina Rotaru, Kuratorinnen
Karl-Heinz Schmid, City46

Das komplette Programm im Internet auf der MFF-Webseite oder bei City46.

Johann Frederick Lampe's komische Oper The Dragon of Wantley (unsere Version: Der Drache von Schrobenhausen) bei den Tagen der Barockmusik 2014 wurde sowohl vom Publikum als von der Presse bejubelt. Die Rezensionen aus den Zeitungen können aus rechtlichen Gründen nicht hier reproduziert werden, aber Fernsehen und Radio waren auch begeistert. Hier ein Beiträg darüber, auf der Kulturkanal Ingolstadt.

Die Bremer Arbeitnehmerkammer setzt ihre tolle Arbeit in ihrem neu renovierten Kultursaal fort! Am 14. Juni wird der Saal mit einem besonderem Liederabend neu eingeweiht. Julie Comparini, Stefanie Golisch und Evelyn Gramel singen bekannte und untergetauchte Brecht-Vertonungen von Paul Dessau, Hans Eisler, Kurt Weill und anderen, arrangiert und begleitet von dem Bremer Kaffeehaus-Orchester und moderiert von Peter Schenk.

Samstag, den 14. Juni 2014 um 20:00 Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen, Bürgerstraße 1, 28195 Bremen Eintritt: € 15 / € 12 ermäßigt Kartenservice: Tel. 0421 / 3630 1987

Liebe, Verlangen, Sehnsucht und Liebeskummer bewegen den Menschen seit jeher. Rund um den Liebesgott rankt sich dieses Konzert mit Kantaten und Instrumentalmusik, die sich ganz dem temperamentvollen italienischen Stil verschreiben und zeigen, wieviel Leidenschaft, Feuer und Virtuosität im barocken Italien zu finden sind.

Das Ensemble La Ninfea (it.: die Seerose) widmet sich dem Kammermusikrepertoire des 17. und 18. Jahrhunderts, besonders unbekannten Werken, die es wieder zu entdecken gilt. Die einzelnen Mitglieder des Ensembles wurden mehrfach durch Preise bei Wettbewerben und besondere Auszeichnungen geehrt und werden von Publikum und Presse für ihre starke Expressivität und Virtuosität geschätzt.

Julie Comparini, Alt

Ensemble La Ninfea: Barbara Heindlmeier, Blockflöte; Christian Heim, Blockflöte/ Viola da Gamba; Marthe Perl, Viola da Gamba; Simon Linné, Laute; Alina Rotaru, Cembalo

Samstag, 9. November 2013, 19:30 Uhr Rathaus, Mühlenstraße 2-4, Ganderkesee

Der Komponist René Leibowitz wäre am 17. Februar 2013 100 Jahre alt gewesen. Sein Jubiläumsjahr wird von dem ensemble aisthesis und Schola Heidelberg unter der Leitung von Walter Nußbaum mit einer Doppel-CD seiner Werke gefeiert.

Leibowitz, besser bekannt als Dirigent, studierte unter Maurice Ravel und Anton Webern und komponierte eine Vielzahl von Werken in verschiedenen Besetzungen und musikalischen Stilrichtungen. Die neue CD ist sowohl als Download als auch in üppig ausgestattenem Doppel-CD Format mit 150seitigem Buch erhältlich.

"Eine revolutionäre Tat" schreibt Dorothea Bossert vom SWR2 Musikmarkt, " – denn die Musik, die aus dieser lange vergessenen Schublade herauskommt, ist völlig anders als das, was man glaubte, hineingelegt zu haben. (...) Wie dicht, wie lebendig und authentisch diese Musik ist. Kein Pathos, kein Manierismus, kein Leerlauf, keine Überkomplexität. Diese Musik hat eine Qualität und Tiefe, der man gerne öfter zuhört. Und diese Edition bekommt bei mir einen Ehrenplatz im Plattenschrank – unter der Rubrik Lieblings-CD." (Klicken Sie auf die untenstehenden Links für den vollständigen Text oder die Radiosendung)

Julie Comparini ist Solistin in "Explanation of Metaphors" für Sprechgesang, Harfe, zwei Klaviere und Perkussion. Eine kleine Hörprobe gibt es auf der "Hörproben" Seite.

Gerade 13 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich emotional an ihr Unternehmen verbunden. Die Mehrzahl - 66 Prozent - macht Dienst nach Vorschrift. Und 21 Prozent verspüren sogar überhaupt keine Bindung mehr zum Arbeitsplatz (Gallup Engagement-Index Deutschland). Findige Beraterfirmen wollen mit extra geschmiedeten Liedgut gegensteuern. Ob das hilft?

Es diskutieren der Publizist und "Columbo" der Politik, Thomas Ebermann (Autor des Theaterstücks "Firmenhymnenhandel", zu sehen am 26.2.2013 in der Schwankhalle), der Gewerkschafter Frank Teichmüller (ehemaliger IG-Metall Bezirksleiter Küste) und weitere Gäste.

Außerdem: "Willys wunderbare Welt der Werbemusik". Staaten haben sie sowieso, IBM hat schon eine seit 1926, für Waschmittel sind sie verpflichtend, nur Bremen ist immer noch ohne Hymne. Julie Comparini und Willy Schwarz (Gewinner des Tony Award) nehmen uns auf Hymnentour. Auf der Leinwand u.a.: Schorsch Kamerun, Lisa Politt, Harry Rowohlt, Rocko Schamoni und Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow

Moderation: Peter Schenk, Arbeitnehmerkammer Bremen

Mittwoch, 20. Februar 2013, 19:30 Schwankhalle, Buntentorsteinweg 112, 28201 Bremen Eintritt frei

Nach Telemanns Orpheus, oder die wunderbare Beständigkeit der Liebe bei den donauFestwochen 2010 und Händels Brockes-Passion bei den Händel-Festspielen in Halle 2012 setzt Julie Comparini ihre Zusammenarbeit mit den renommierten L'Orfeo Barockorchester in fünf Konzerten mit großen Oratorien von Johann Sebastian Bach fort.

Am 10., 11. und 18. Dezember erklingt die Messe in h-moll in Graz und Wien und am 15. und 16. Dezember das Weihnachtsoratorium in Salzburg und Ried/Innkreis.

Jeden zweiten Sonntag im Monat können Freunde der Barockmusik in Bremen einen besonderen Genuß erleben: In der Kirche Unser Lieben Frauen wird eine Kantate von Johann Sebastian Bach im Gottesdienst aufgeführt, auf historischen Instrumenten und nach Möglichkeit an den Sonntagen des Kirchenjahres, für die sie von Bach ursprünglich komponiert worden sind. Bis Juni 2012 werden in dieser Reihe mehr als 85 der etwa 200 erhaltenen Bach-Kantaten im Gottesdienst musiziert worden sein.

Die nächsten Kantaten: (falls nich anders angegeben: immer um 10:30 in der Kirche Unser Lieben Frauen, 28195 Bremen)

  1. Juli 2012 um 12:00: BWV 75, "Die Elenden sollen alle essen"
  2. August 2012: BWV 46, "Schauet doch und sehet"
  3. Oktober 2012: BWV 48, "Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen"
  4. November 2012: BWV 52, "Falsche Welt, ich trau dir nicht"

Dieses Projekt wird vor allem durch die Stiftung Laudate-Cantate ermöglicht, die zusammen mit der Kirche Unser Lieben Frauen die strukturelle und finanzielle Basis schafft. Aber auch andere Menschen und Institutionen tragen viel bei: Die meisten Vokal- und InstrumentalsolistInnen sind AbsolventInnen des Studiensgangs Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen. Die OrchestermusikerInnen, von denen die meisten nicht beruflich Musik machen, haben dank ihrer intensiven Auseinandersetzung mit diesem Repertoire und der Probenarbeit mit ihrem professionellen Konzertmeister (Gunther Schwiddessen von der Deutschen Kammerphilharmonie) ein sehr hohes Niveau erreicht. Spenden von Gemeindemitgliedern und anderen UnterstützerInnen tragen zur Weiterführung des Projektes bei.

Für mehr Information oder um das Projekt zu unterstützen, klicken Sie hier.

Der Frühling bringt mit sich eine neue Aufnahme mit Musik aus dem barocken und elisabethanischen Musiktheater unter Mitwirkung von Julie Comparini. Sie bietet kaum gehörte Raritäten und frische Gedanken zum populären Alte Musik-Repertoire, ist ab sofort erhältlich und eine wunderbare Ergänzung jedes CD-Regals.

Some Strange Felicity

Ensemble Sospiri Ardenti

Julie Comparini, mezzo-soprano
Ellen Delahanty, soprano and recorder
Jurgen Debruyn, lute and archlute
Geert Van Gele, recorder and harpsichord

Kattenberg Recordings KA005
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"Der antike Mythos um den Götter- und Musensohn Orpheus - überliefert durch Ovids Metamorphosen - kann mit Fug und Recht als die Mutter aller Opernstoffe bezeichnet werden..." Telemanns geniale und farbenreiche Adaption des Orpheus-Mythos ist eine köstliche Rarität aus Hamburgs barockem Theater am Gänsemarkt.

Dorothee Mields, Orasia
Markus Volpert, Orpheus
Ulrike Hofbauer, Eurydice
Christian Zenker, Eurimedes
Barbara Kraus, Ismene
Reinhard Mayr, Pluto
Marelieze Gerber, Cephisa
Julie Comparini, Ascalax

L'Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg

Sony Music/deutsche harmonia mundi.
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